Tuesday, August 2, 2011

Technikmuseum U-Boot Wilhelm Bauer


Schiffe schwimmen, weil sie leichter sind als Wasser. Sie sinken jeweils so tief ein, bis das Gewicht des Wassers, das sie dabei verdr�ngen, ebenso gro� ist wie das Gewicht der Schiffe mit allem, was an Bord ist. Der griechische Physiker Archimedes (ca. 285-212 v. Chr.) hat dieses nach ihm benannte Prinzip entdeckt. Danach ist der statische Auftrieb eines K�rpers gleich dem Gewicht der von ihm verdr�ngten H�ssigkeits- oder Gasmenge. Obwohl Stahl schwerer ist als Wasser, schwimmen st�hlerne Schiffe, weil sie hohl und weitgehend mit Luft gef�llt sind. Nur wenn durch ein Leck oder �berkommende See viel Wasser eindringt, k�nnen sie schwererwerden als das sie umgebende Wasser. Dann sinken sie. Was bei gew�hnlichen Schiffen ein katastrophaler Ungl�cksfall w�re, wird beim U-Boot zum Tauchen absichtlich herbeigef�hrt: Man Hilst von au�en genau kontrollierte Mengen von Seewasser in spezielle Tauchtanks so lange einlaufen, bis das Gesamtgewicht des U-Boots gr��er ist als das des von ihm verdr�ngten Wassers. Dadurch sinkt das U-Boot, d.h. es taucht. Soll es wieder auftauchen, bl�st man in die Tauchtanks Pre�luft, die das Wasser nach au�en hinausdr�ckt. Dadurch wird das Boot wieder leichter als das von ihm verdr�ngte Wasser und steigt an die Oberfl�che, wo es sich wie ein gew�hnliches Schilf verh�lt.