Monday, August 22, 2011

Die Wustenfuchse - Mit Rommel in Afrika part2


Die Italiener hatten ihn in fr�heren Zeiten angelegt als Schutz gegen die aufs�ssigen und immer zu r�uberischen �berf�llen auf die italienischen Kolonien bereiten Senussis. Im Fr�hsommer 1941 ist er kein Hindernis mehr. Der dreifache Zaun ist an vielen Stellen zerschossen zerrissen, von Panzern zerwalzt. Windschief h�ngen die Eisenstangen im Draht. Zerbeulte Kanister, leere Benzintonnen, Uniformst�cke, gespenstisch leuchtende alte Zeitungen h�ngen im Drahtgewirr. Manches davon war einmal ein Zeichen f�r Patrouillen und Aufkl�rungstrupps. Anderes einfach Strandgut des Krieges. Hier im Raum Sollum-Capuzzo endet die W�ste auf einem Hochplateau, das zum Meer 200 Meter steil abf�llt und auch zur K�stenebene von Solium hin, nach S�dosten, auf 35 Kilometer L�nge einen Steilhang bildet. Die Stra�e aus der K�stenebene auf das Plateau, das ist der Halfayapa�. Die R�nder der Hochebene werden von tiefen Taleinschnitten zerrissen, den >Wadis<, Urt�lern ausgetrockneter Fl�sse, voller Ger�ll und Felsen. Hier in den Wadis tobt der Krieg der Grenadiere. Ein harter Krieg. Sie haben sich in den H�ngen der Urt�ler eingenistet wie V�gel. Oben auf der Hochebene liegen die Tommys.